AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma
lokavis energietechnik GmbH

Teil A: Allgemeine Bedingungen


I. Geltungsbereich

(1) Lieferungen, Leistungen und Angebote der Lokavis Energietechnik GmbH– im folgenden Lokavis genannt – erfolgen ausschließlich zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
(2) Diese AGB gelten – falls einzelvertraglich nichts anderes vereinbart wird -  auch dann für etwaige Folgeaufträgen, wenn sie nicht nochmals ausdrücklich einbezogen werden.

(3) Anderslautende Geschäftsbedingungen des Vertragspartner der Lokavis („Kunde“) Lokavis  gelten auch dann nicht, wenn Lokavis die Lieferung/Leistung  an den Kunden dennoch  ausführt. Gegenbestätigungen des Kunden unter Hinweis auf seine Geschäfts bzw. Einkaufsbedingungen werden hiermit ausdrücklich widersprochen.

II. Angebot und Vertragsabschluss
(1) Alle Angebote der Lokavis sind – sofern schriftlich nicht anders mitgeteilt - freibleibend und unverbindlich. Sie stellen lediglich eine Aufforderung an den Kunden dar, seinerseits ein verbindliches Angebot zu unterbreiten.
(2) Angebote des Kunden kann die Lokavis innerhalb von zwei Wochen schriftlich oder durch Erbringung der Leistung innerhalb dieser Frist annehmen.
(3) Die Entgegennahme der telefonischen Bestellung des Kunden oder  die Zugangsbestätigung eines Angebotes des Kunden  stellen selbst noch keine Annahmeerklärung der Lokavis dar.
(4) Der Vertragsschluss erfolgt unter dem Vorbehalt der richtigen und rechtzeitigen Selbstbelieferung durch den Zulieferer der Lokavis  Der Kunde wird über die Nichtverfügbarkeit der Leistung unverzüglich informiert. Die Gegenleistung wird unverzüglich zurückerstattet, wenn die Nichtverfügbarkeit auf Dauer feststeht.
(5) Zeichnungen, Abbildungen, Maße, Gewichte oder sonstige Leistungsdaten sind nur verbindlich, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

(6) Mündliche Vereinbarungen vor und bei Vertragsschluss sind nur wirksam, wenn sie vom  Geschäftsführer der Lokavis selbst abgegeben oder von diesem schriftlich bestätigt werden.
(7) Offensichtliche Irrtümer, Schreib-, Druck- und Rechenfehler, die der Lokavis bei der Erstellung eines Angebotes oder einer Auftragsbestätigung unterlaufen, sind für diese nicht verbindlich.

III. Überlassene Unterlagen
(1) An allen im Zusammenhang mit der Auftragserteilung dem Kunden überlassenen Unterlagen, wie z.B. Kalkulationen, Zeichnungen etc., behält sich die Lokavis das Eigentums- und Urheberrecht vor. Diese Unterlagen dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden, es sei denn, die Lokavis erteilt dem Kunden ihre ausdrückliche schriftliche Zustimmung. Soweit die Lokavis das Angebot des Kunden nicht innerhalb der Frist von Ziffer II.
(2) der AGB annimmt, sind diese Unterlagen unverzüglich an sie zurückzusenden.

IV. Rücktritt
(1) Die Lokavis kann jederzeit vom Vertrag zurücktreten, wenn der Kunde unberechtigt seine Zahlungen einstellt. Selbiges gilt, wenn der Kunde falsche Angaben über seine Kreditwürdigkeit macht.
(2) Ein Rücktritt vom Vertrag ist für die Lokavis darüber hinaus in folgenden Fällen möglich: Der Kunde hat einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt, eine eidesstattliche Versicherung nach § 807 ZPO abgegeben, das Insolvenzverfahren wurde über das Vermögen des Kunden eröffnet oder mangels Masse abgelehnt.
(3) Wird der Vertrag auf Grund eines vereinbarten bzw. gesetzlichen Rücktrittsrechts oder auf Grund von Anfechtung bzw. Widerruf durch die Lokavis  oder deren Vertragspartner vorzeitig beendet, ist die Lokavis  berechtigt, bei Beendigung innerhalb von 4 Wochen vor dem geplanten Liefertermin 5 % vom Auftragswert zu berechnen, bei weniger als 2 Wochen vor dem geplanten Liefertermin 10 % vom Auftragswert.
(4) Dies gilt nicht, wenn der Lokavis  oder deren Vertragspartner der Nachweis gelingt, dass der tatsächliche Schaden wesentlich von der Pauschale abweicht.

V. Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Die Lokavis  berechnet die Preise nach ihrer am Tage der Auslieferung gültigen Preisliste zuzüglich Mehrwertsteuer in der jeweiligen gesetzlichen Höhe, soweit nicht andere Preise schriftlich vereinbart sind. Die Preise verstehen sich, sofern nicht ausdrücklich anderes vereinbart, ab Werk oder Lager ohne Verpackungs- und Transportkosten sowie ohne Montage und sonstige mit der Durchführung des Vertrags verbundene Kosten. Diese Posten werden gesondert in Rechnung gestellt.
(2) Erhöhen die Zulieferer der Lokavis  nach Abschluss des Vertrages mit ihrem Vertragspartner in einer rechtlich nicht zu beanstandenden Weise ihren Preis, so ist die Lokavis  berechtigt, auch von ihrem Kunden, sofern dieser ein Unternehmer i.S.d. § 14 BGB ist, eine entsprechende Erhöhung des vereinbarten Preises zu verlangen und damit die Preiserhöhung des Zulieferers weiterzugeben. Gleiches gilt für die Erhöhung von Gebühren aller Art, öffentlichen Abgaben, Steuern, Zöllen und Ähnlichem. Der Kunde kann seinerseits nur den Rücktritt erklären, wenn die Preiserhöhung mehr als 20 % beträgt.
(3) Ist der Kunde Verbraucher i.S.d. § 13 BGB behält sich Lokavis  die Weitergabe von Preisänderungen in angemessener Höhe wegen veränderter Lohn-, Material- und Vertriebskosten für Lieferungen, die 4 Monate oder später nach Vertragsabschluss erfolgen, vor. Gleiches gilt für die Erhöhung von Gebühren aller Art, öffentlichen Abgaben, Steuern, Zöllen und Ähnlichem. Dies wird  Lokavis  dem Kunden auf Verlangen nachweisen. Der Kunde ist zum Rücktritt nur berechtigt, wenn eine Preiserhöhung die Erhöhung mehr als 5 % der Entgeltzahlung beträgt.
(4) Sofern nichts anderes vereinbart wird, ist der Rechnungsbetrag sofort nach Lieferung der Ware fällig und ohne Abzug von Skonto zu entrichten. Der Kunde kommt spätestens 30 Tage nach Fälligkeit in Verzug. Dies gilt gegenüber einem Verbraucher nur, wenn auf diese Rechtslage in der Rechnung ausdrücklich hingewiesen wurde.
(5) Verzugszinsen werden gegenüber Verbrauchern i.H.v. 5 %-Punkten, gegenüber Unternehmern i.H.v. 8 %-Punkten über dem jeweiligen Basiszinssatz p. a. berechnet. Die Geltendmachung eines höheren Verzugsschadens bleibt vorbehalten. Für den Fall, dass Lokavis  einen höheren Verzugsschaden geltend macht, hat der Kunde die Möglichkeit, der Lokavis  nachzuweisen, dass der geltend gemachte Verzugsschaden überhaupt nicht oder in zumindest wesentlich niedrigerer Höhe angefallen ist.
(6) Der Kunde kann nur mit einer unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderung aufrechnen.

VI. Überlassene Unterlagen
(1) An allen im Zusammenhang mit der Auftragserteilung dem Kundenüberlassenen Unterlagen, wie z.B. Kalkulationen, Zeichnungen etc., behält sich Lokavis  das Eigentums- und Urheberrecht vor. Diese Unterlagen dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden, es sei denn, Lokavis  erteilt dem Kunden ihre ausdrückliche schriftliche Zustimmung. Soweit Lokavis das Angebot des Kunden nicht innerhalb der Frist von Ziffer II.

(2) der AGB annimmt, sind diese Unterlagen unverzüglich an sie zurückzusenden.

VII. Gewährleistung
(1) Ist der Kunde Verbraucher, haftet Lokavis  bei Vorliegen eines Mangels nach den gesetzlichen Vorschriften, soweit sich aus dem Nachfolgenden keine Einschränkungen ergeben.
(2) Ist der Kunde Unternehmer, setzen  Mängelansprüche  voraus, dass der Kunde seinen gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten (§§ 377, 381 HGB) nachgekommen ist. Zeigt sich bei der Untersuchung oder später ein Mangel, so ist uns hiervon unverzüglich schriftlich Anzeige zu machen. Als unverzüglich gilt die Anzeige, wenn sie innerhalb von zwei Wochen erfolgt, wobei zur Fristwahrung die rechtzeitige Absendung der Anzeige genügt.

(3) Unabhängig von dieser Untersuchungs- und Rügepflicht hat der Kunde, sofern es sich um einen Unternehmer handelt, offensichtliche Mängel (einschließlich Falsch- und Minderlieferung) innerhalb von zwei Wochen ab Lieferung schriftlich anzuzeigen, wobei auch hier zur Fristwahrung die rechtzeitige Absendung der Anzeige genügt. Erfolgt die Anzeige nicht innerhalb der vorgenannten Frist, erlöschen die Gewährleistungsansprüche. Das gilt nicht, wenn der Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen wurde.
(4) Die Gewährleistungsfrist beträgt bei neuen Gegenständen 2 Jahre, gerechnet ab Gefahrübergang. Bei gebrauchten Gegenständen beträgt die Gewährleistungsfrist 1 Jahr, beginnend mit Ablieferung der Ware oder Herstellung des Werkes. Dieses gilt nicht, wenn Lokavis grob schuldhaft gehandelt hat oder bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit des Verbrauchers.
(5) Ist der Kunde Unternehmer, beträgt die Gewährleistungsfrist immer 1 Jahr. Die Verjährungsfrist im Fall des Lieferregresses nach den §§ 478, 479 BGB bleibt unberührt.
(6) Lokavis  ist berechtigt, die geschuldete Nacherfüllung davon abhängig zu machen, dass der Kunde den fälligen Kaufpreis bezahlt. Der Kunde ist jedoch berechtigt, einen im Verhältnis zum Mangel angemessenen Teil des Kaufpreises zurückzubehalten.

(7) Für Produkte unseres Lieferanten Southwest Microwave gilt eine Gewährleistung von 12 Monaten beginnend mit Ablieferung der Ware. Durch eine Registrierung der Produkte unter www.southwestmicrowave.com/warranty besteht die Möglichkeit, die Gewährleistung auf weitere 24 Monate zu verlängern.

Seit dem 01.06.2015 gilt eine neue Gewährleistung: 36 Monate ab dem Datum des Versandes in den Vereinigten Staaten (shipping date); maximal 24 Monate ab Ablieferung. Registrierung der Produkte unter oben genannter Adresse verlängert die Garantie auf weitere 24 Monate. Alle vorherigen Garantien, die zur Zeit des Versandes gültig waren, gelten nach wie vor.


VIII. Wechsel des Vertragspartners und Abtretung
(1) Lokavis  ist befugt, die sich aus dem Vertrag ergebenden Rechte und Pflichten auf ein anderes Unternehmen zu übertragen. Der Kunde wird unverzüglich hierüber informiert. Der Kunde kann innerhalb eines Monats nach Kenntnisnahme der Vertragsübertragung vom Vertrag zurücktreten, wobei dies einem Kunden, der als Unternehmer gilt, nur zusteht, wenn seine Interessen beeinträchtigt sind.
(2) Ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Lokavis darf der Kunde die Rechte und Pflichten aus  Vertrag nicht an Dritte abtreten.

IX. Eigentumsvorbehalt
(1) Lokavis  behält sich das Eigentum an dem Liefergegenstand bis zum Eingang aller Zahlungen aus dem Liefervertrag vor. Bei schuldhaftem vertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere bei Zahlungsverzug, ist  Lokavis  nach angemessener Fristsetzung berechtigt, den Liefergegenstand zurückzunehmen; der Kunden ist zur Herausgabe verpflichtet.  

(2) In Bei Pfändungen oder sonstigen Eingriffen Dritter hat der Kunde die Lokavis  unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen, damit diese Klage gemäß § 771 ZPO erheben kann. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist, der Lokavis  die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten einer Klage gemäß § 771 ZPO zu erstatten, haftet der Kunde für den ihr entstandenen Ausfall.
(3) Der Kunde ist berechtigt, den Liefergegenstand im ordentlichen Geschäftsgang weiterzuverkaufen; er tritt der Lokavis  jedoch bereits jetzt alle Forderungen in Höhe des fakturierten Endbetrages (einschließlich Umsatzsteuer) ab, die ihm aus der Weiterveräußerung gegen seine Abnehmer oder gegen Dritte erwachsen, und zwar unabhängig davon, ob der Liefergegenstand ohne oder nach Verarbeitung weiterverkauft worden ist. Zur außergerichtlichen Einziehung dieser Forderung ist der Kundeermächtigt, zur gerichtlichen allerdings nur insoweit, als er ausschließlich Zahlung an Lokavis verlangen darf.
(4) Die Befugnis der Lokavis, die Forderung selbst einzuziehen, bleibt hiervon unberührt; jedoch verpflichtet diese sich, die Forderung nicht einzuziehen, solange der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt und nicht in Zahlungsverzug ist. Ist dies jedoch der Fall, dann kann Lokavis  verlangen, dass der Kunde ihr die abgetretenen Forderungen und deren Schuldner bekannt gibt, alle zum Einzug erforderlichen Angaben macht, die dazugehörigen Unterlagen aushändigt und den Schuldnern (Dritten) die Abtretung mitteilt.
(5) Wird der Liefergegenstand mit anderen, der Lokavis  nicht gehörenden Gegenständen untrennbar verbunden, so erwirbt Lokavis  das Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes des Liefergegenstandes zu den anderen verbundenen Gegenständen zum Zeitpunkt der Verbindung. Erfolgte die Verbindung in der Weise, dass die Sache des Kunden als Hauptsache anzusehen ist, so gilt als vereinbart, dass der Kunde der Lokavis  anteilsmäßig Miteigentum überträgt. Der Kundeverwahrt das Alleineigentum oder das Miteigentum für die Lokavis .
(6) Der Kunde tritt der Lokavis  auch die Forderungen zur Sicherung ihrer Forderungen gegen ihn ab, die ihm durch die Verbindung des Liefergegenstandes mit einem Grundstück gegen einen Dritten erwachsen. Lokavis  verpflichtet sich, die ihr zustehenden Sicherheiten insoweit auf Verlangen des Kunden freizugeben, als ihr Wert die zu sichernden Forderungen, soweit diese noch nicht beglichen sind, um mehr als 10 % übersteigt.

X. Versendung und Gefahrenübergang
(1) Ist der Kunde Unternehmer, so geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und/oder der zufälligen Verschlechterung der Ware mit der Übergabe beim Versendungskauf mit der Auslieferung der Ware an den Spediteur, Frachtführer oder den sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person auf den Kundenüber.
(2) Ist der Kunde Verbraucher, so geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und/oder der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auch beim Versendungskauf erst mit der Übergabe der Sache auf den Kunden über. Der Übergabe steht es gleich, wenn der Kunde im Annahmeverzug ist.
(3) Führt Annahmeverzug des Kunden zu einer Verzögerung der Auslieferung, so hat dieser der Lokavis  für die Verzugsdauer die bei der Spedition üblichen Lagerkosten zu erstatten

XI. Schlussbestimmungen
(1) Bei allen sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten ist, wenn der Kunde eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, die Klage bei dem Gericht zu erheben, das für den Hauptsitz der Lokavis  zuständig ist. Dasselbe gilt, wenn der Kunde Kaufmann ist und  ist oder wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz/Geschäftssitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Inland verlegt hat oder sein Wohnsitz/Geschäftssitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Lokavis  ist auch berechtigt, am Ort der Niederlassung des Kaufmanns, des Sitzes der juristischen Person oder des Sitzes der Behörde zu klagen.
(2) Im Übrigen gilt bei Ansprüchen der Lokavis  gegenüber dem Vertragspartner dessen Wohnsitz als Gerichtsstand.

(3) Anwendbar ist das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Teil B: Besondere Geschäftsbedingungen für die Erstellung von Photovoltaikanlagen
I. Geltungsbereich

Die besonderen Geschäftsbedingungen für die Erstellung von Photovoltaikanlagen gelten neben den allgemeinen Geschäftsbedingungen im gleichen Umfang und unter denselben Voraussetzungen.

II. Leistungen bis zum Installationsbeginn - Mitwirkungspflicht des Kunden
(1) Der Kunde trägt die Verantwortung dafür, dass die Gebäudestatik bzw. die Bodenbeschaffenheit den Anforderungen für die Installation der Photovoltaikanlage entsprechend der jeweiligen Leistungspflicht der Lokavis  genügt.
(2) Es obliegt ihm, alle für die Beurteilung erforderlichen Daten zu beschaffen und gegebenenfalls eine statische Prüfung bzw. die Erstellung eines Bodengutachtens zu beauftragen. Kommt die Prüfung bzw. das Gutachten zu dem Ergebnis, dass eine Installation der Photovoltaikanlage nicht möglich ist, hat der Kunde die Lokavis  unverzüglich schriftlich zu informieren und den Zustand herzustellen, der für eine ordnungsgemäße Installation erforderlich ist. Etwaige Verspätungen liegen im Verantwortungsbereich des Kunden.
(3) Erforderliche Genehmigungen sind durch den Kundenrechtzeitig einzuholen und der Lokavis  vor Beginn der Installation zur Verfügung zu stellen. Beiträge oder Gebühren, die durch diese Genehmigungsverfahren anfallen oder durch den Energieversorger bzw. den Verbundnetzbetreiber erhoben werden (insbesondere Netzprüfungs- und Anschlussgebühren) trägt der Kunde. Sollte Lokavis  mit der Einholung der Genehmigungen durch den Kunden beauftragt worden sein, ist Lokavis  insbesondere nicht für Fehler oder Verzögerungen der Genehmigungsstelle verantwortlich.
(4) Sind im Rahmen der erteilten Genehmigungen bestimmten Auflagen oder Bedingungen durch den Kunden einzuhalten, die nicht in dem jeweiligen Angebot der Lokavis  berücksichtigt wurden, liegt dies im Risikobereich des Kunden. Lokavis  ist berechtigt, diese Auflagen und Bedingungen selbstständig und ohne gesonderten Auftrag zu beseitigen und die dabei entstandenen Kosten bis maximal 5% der Gesamtsumme des Auftrages vom Kunden ersetzt zu verlangen. Kosten, die diesen Prozentsatz übersteigen, sind zuvor vom Kunden zu genehmigen.
(5) Sollte der Kunde nicht Grundstückseigentümer oder Erbbauberechtigter der Fläche sein, auf der die Photovoltaikanlage installiert wird, sichert er zu, dass er die Erlaubnis zur Installation vom Grundstückseigentümer bzw. Erbbauberechtigten eingeholt hat und diese auch für die Dauer der Installation inne hat.

III. Leistungen und Pflichten während der Installation
(1) Die einzelnen Systemkomponenten, Installationsschritte sowie alle Detaillösungen werden nach dem jeweiligen Stand der Technik ausgeführt.

(2) Wurde vereinbart, dass der Vertragspartner einzelne Leistungen auf seine Kosten selbst ausführt, sind diese terminlich mit Lokavis abzustimmen. Die Koordination der Leistungen obliegt dem Kunden.
(3) Kommt der Kunde seinen Verpflichtungen nicht oder nicht rechtzeitig nach, verschiebt sich entsprechend der vereinbarte Installationstermin. Entstehen Kosten auf der Seite der Lokavis  durch die nicht ordnungsgemäße oder verspätete Leistung durch den Kunden, sind diese durch den Kunden auszugleichen.
(4) Lokavis  trägt keine eventuell anfallenden Ausfall- und Folgekosten bei Anschluss und Inbetriebnahme der Solaranlage und des Zählerplatzes, die im Rahmen der ordnungsgemäßen Leistungserbringung, insbesondere bei der Inbetriebnahme der Anlage, anfallen.
(5) Verschiebt sich der Installationstermin in das Folgejahr durch Umstände, die nicht im Verantwortungsbereich der Lokavis  liegen (insbesondere witterungsbedingte Verspätungen), haftet Lokavis  nicht für eine etwaige Verringerung bzw. einen Ausfall des Vergütungssatzes des jeweiligen Gesetzes oder der entsprechenden Verordnung zur Förderung der regenerativen Energien. Dies gilt auch dann, wenn in dem jeweiligen Gesetz oder der Verordnung eine Kappungsgrenze vereinbart wurde und diese zwischenzeitlich durch den verschobenen Installationstermin überschritten wurde.

IV. Versicherungen
(1) Lokavis  ist verpflichtet, eine ausreichende Bauwesen- und Betriebshaftpflichtversicherung abzuschließen. Die anfallenden Kosten für den Abschluss dieser Versicherung trägt Lokavis.
(2) Es obliegt dem Kunden, die gelieferten Bestandteile der Photovoltaikanlage und die Installation auf seine Kosten zu versichern.

V. Beauftragung von Subunternehmern
(1) Lokavis  hat das Recht, Leistungen an Dritte zu übertragen. Macht Lokavis  von diesem Recht Gebrauch, ist sie für das darin enthaltene Risiko (insbesondere im Hinblick auf die ordnungsgemäße und rechtzeitige Leitungserbringung) im unter Teil A: Ziffer VI dieses Vertrages genannten Umfang dem Kunden verantwortlich.

VI. Gefahrenübergang
(1) Spätestens mit der Anlieferung der einzelnen Bauteile der Photovoltaikanlage am Installationsort geht die Gefahr des zufälligen Untergangs hinsichtlich der Bauteile auf den Kundenüber. Der Kunde ist für die Sicherung der Bauteile verantwortlich.
(2) Im Hinblick auf die Installation der Photovoltaikanlage geht die Gefahr des zufälligen Untergangs abweichend von Absatz 1 jedoch erst mit der Abnahme der Anlage durch den Kunden oder bei dessen Verzug mit der Abnahme auf ihn über.

 

 

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